Nacht der Kirchen 2017 in Eppendorf

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“
(Sören Kirkegaard) 

Am 16. September 2017 beteiligte sich die Gemeinde Eppendorf wiederum an der Nacht der Kirchen.

Eröffnet wurde der Abend von Apostel Steinbrenner, der in seiner Begrüßung auf das Gleichnis des reichen Kornbauern einging.
Sinngemäß äußerte der Apostel folgende Gedanken:

„Wir sollen und wollen unser Leben genießen. Heute Nachmittag hat hier eine Hochzeit stattgefunden. Das ist ein großes Glück und Anlass zur Freude.
Ein gutes Gläschen Wein und ein schönes Essen mit Freunden, ein Urlaub in schöner Umgebung – all das sind Dinge, die uns glücklich und zufrieden machen.
Im Gleichnis des reichen Kornbauer ging Jesus einen großen Schritt weiter. Es heißt dort, dass der Bauer sich immer mehr Güter anhäufte, um reicher zu werden. Ihm wurde aber gesagt, dass seine Seele in dieser Nacht gefordert werden würde – wem würde dann sein ganzer Besitz gehören?“

Der Apostel machte deutlich, dass es sehr wichtig ist, unsere Seele nicht zu vergessen. Auch hier können wir Schätze anhäufen, die aber ewigen Bestand haben.

Ausdrucksvoll wurden diese Schätze von den Sängerinnen und Sängern zweier Chöre besungen. Es seien einige der vorgetragenen Lieder hier erwähnt:

„Mit dir o Herr verbunden, fühl ich mich nie allein“

„Wohl mir das ich Jesu habe“

„Gott Herr und Schöpfer Himmels und der Erden“

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet“

„Der Herr ist mein Licht und ist mein Heil“

Wer möchte, erlebt in seinem Glauben an Gott und seinem Sohn Geborgenheit, Zweisamkeit, Schutz, Liebe und Frieden.
Das sind Schätze für unsere Seele, die Bestand haben.

Der Abend wurde nicht nur sehr beeindruckend von den Gemeindechören aus Eppendorf, Eimsbüttel, Hamburg-Nord und Norderstedt gestaltet, sondern es gab Videoeinspielungen zum Thema „Glück“ , Impulse und Gedanken vom Bezirksältesten Göller und Orgelvorträge mit dem Organisten Tobias Saalmann.

Die Schlussandacht wurde vom Bezirksevangelisten Peper und Nadine Pauly gestaltet:
Im Wechsel zu den unterschiedlichen Texten, die der Bezirksevangelist vortrug, sang Nadine Pauly einzelne Verse des Liedes „Jesu meine Freude“.
Es kam unter anderem ein Märchen mit dem Titel „Kreis der 99“ zum Vortrag.
Hier geht es um einen Pagen, der seinen König damit irritierte, weil er ständig glücklich war. Das gefiel dem König gar nicht und es gelang ihm aus dem glücklichen Pagen einen unglücklichen zu machen.

Zu finden ist die Geschichte im Buch „Komm ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Burcay und diese ist wirklich lesenswert.

Entlassen wurden alle Anwesenden mit dem aaronitischen Segen:

„Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Amen

Damit ging ein schöner und glücklich machender Abend zu Ende.