Gott glaubt an dich und sieht viel mehr in dir!

550 junge Chirsten versammelten sich zu einem großen Jugendgottesdienst in Eppendorf.

„Heute ist aber schon Handschuhwetter, nicht wahr?“

So wurde die Verfasserin dieser Zeilen nach dem Gottesdienst auf dem Weg zu ihrem Auto von einer älteren Dame angesprochen.

Stimmt - es war ein recht kühler 26. November 2017, an dem sich ca. 550 vorwiegend junge Christen aus den Arbeitsbereichen von Apostel Falk, Schulz und Steinbrenner zu einem Jugendgottesdienst mit Apostel Dirk Schulz in der Gemeinde Hamburg-Eppendorf versammelten.

In der Kirche war von dem kühlen Wind nichts mehr zu spüren, denn allein schon die Atmosphäre war erwärmend.

Die jungen Christen begrüßten sich mit großem „Hallo“ und herzlichen Umarmungen. Es herrschte eine freudige und sehr fröhliche Stimmung, die einen das kalte Wetter schnell vergessen ließen.

Dieser Gottesdienst hatte aber noch ein ganz besonderes Gepräge, denn es war die Premiere des neu gegründeten „Jugendchor Nord“ unter der Leitung von Andreas Preuß.

Die Sängerinnen und Sänger haben sich auf diesen Gottesdienst mit Samstagsproben intensiv vorbereitet und das Ergebnis konnte sich mehr als nur hören lassen.

Erfrischend anders, Herzen bewegend und begeisternd begleiteten die jugendlichen Sänger diesen Gottesdienst.

Als Grundlage für die Predigt diente das Bibelwort aus 1. Samuel 16,7:

„Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich habe ihn verworfen. Denn nicht sieht der Herr auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.“

Ein reiches Versprechen hat Gott uns gegeben - so sang es die Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes und der Jugendchor hieß alle Anwesenden mit dem Lied „You are welcome here“ herzlich willkommen.

In dem Text, der von Marty Parks geschrieben wurde, heißt es unter anderem, dass jeder, der hungrig und durstig ist, am Altar Gottes Hilfe finden wird.

Der Apostel führte aus, dass Gott uns nicht zwingt an ihn zu glauben. Es ist unsere eigene Entscheidung, ob wir den Glauben an Jesus Christus leben möchten.

Gott sieht unser Herz an, genauso wie er es bei der Erwählung des jungen und recht unscheinbaren David getan hat. Nicht der gut aussehende Bruder, sondern er wurde zum König gesalbt.

Wie oft haben wir es im Gottesdienst schon gehört, dass es auf die äußeren Dinge nicht ankommt?

Scheinbar müssen wir aber ab und zu daran erinnert werden:

Es zählen nicht die Kleidung, das neueste Handy, der neueste Trend in Sachen Mode oder das dicke Konto: Nein, es zählt unsere innere Einstellung zu Gott.

Was sieht Gott bei uns, wenn wir über die Kirche nachdenken?

Was sieht Gott bei uns, wenn wir über Partnerschaft und die Liebe nachdenken?

Was sieht Gott bei uns: Den Samariter oder jemanden, dem das Schicksal anderer egal ist?

Die Antworten darauf kann sich ein jeder nur selber geben – denn das ist eine Sache zwischen dem Einzelnen und seinem himmlischen Vater.      

 

Gott glaubt an Dich!

In dem vom Jugendchor sehr schwungvoll vorgetragenem Lied „My life is in you Lord“ von Joseph Garlington wird beschrieben, dass unser Leben, unsere Hoffnung und unsere Stärke in Gott liegen.

In seinem Mitdienen erwähnte der Bezirksevangelist Schwesig einen Kindergottesdienst, wo folgende Frage an die Kinder gestellt wurde: „Warum soll ich Gott vertrauen?“

Eines der Kinder beantwortete diese Frage ganz einfach: „Weil der liebe Gott an mich glaubt!“

Gott glaubt an dich, dass du mit ihm gemeinsam deinen Weg zu Ende gehst.

Gott glaubt an dich, dass du die Liebe lebst.

Gott glaubt an dich, weil er in dir eine lebendige Seele hineingelegt hat.

„Gott tut nichts gegen unseren Willen“, betonte der Bezirksevangelist noch einmal und sagte, dass es aber Gottes Wille ist, dass in uns das Himmelreich wächst.

In der Bibel wird davon gesprochen, dass das Himmelreich wie ein Senfkorn sei.

Das Gleichnis hinke aber, denn ein Senfkorn ist kein Baum, sondern ein Busch der als unausrottbar gilt.

So sollte auch unser Glaube sein – unausrottbar.

Schön dass du da bist!

Mit diesem Satz begrüßte Diakon T. Baale die Jugend in der Gemeinde.

Am Ende seines Predigtbeitrages hielt der Diakon die Bibel in die Höhe und sagte:

„Egal wie viele Wörter oder Buchstaben in diesem Buch stehen – am Ende zählt nur die Liebe!“

Welche Botschaften können wir mitnehmen?

Hirte Olav Melbye, Vorsteher der Gemeinde HH-Eppendorf, fasste zusammen, welche Botschaften die versammelte Gemeinde heute mitnehmen konnte:

  • Ich habe dich im Blick – und ich habe dich lieb.
  • Du bist mir so wertvoll und wichtig.
  • Halte dich nicht für zu klein, denn in den Augen Gottes bist du groß.
  • Ich werde wiederkommen!
  • Gott ist immer da für dich – wenn du ihn lässt.

Ein Update – so kann das Abendmahl auch gesehen werden

Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl verwies der Apostel darauf, dass die Sündenvergebung ein Geschenk des Himmels ist und keine analytische Fehlerstatistik.

 

Das Abendmahl könnte aber auch ein Update für unsere Seele sein. Wer seinen Computer vor Viren und Trojanern schützen will, muss regelmäßig eine Erneuerung des Virenschutzprogrammes, also ein Update, vollziehen. Dazu benötigt es eine sichere und standfeste Internetverbindung. Um unsere Seele vor Angriffen zu schützen und sie zu stärken, benötigen wir unter anderem das Heilige Abendmahl. Voraussetzung hierfür ist die Verbindung zum Altar Gottes und das Wort der Sündenvergebung. Nur so kann unsere Seele gestärkt und geschützt werden.